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Foto-Tipps
An der Prinz Albert dominieren eindeutig Superweitwinkel- und Fisheye -
Objektive. Sie sollten diesen Brennweiten Priorität einräumen,
auch wenn der Nah- und Makrobereich höchst ergiebig ist. Vielleicht
können Sie die kleinen Dinge mit der Zweitkamera und einem 100-mm-Makro
beim nächsten Tauchgang mit erfassen. Ohnehin ist das Wrack fotografisch
so bemerkenswert, dass man mindestens zwei- oder dreimal dort Tauchen kann,
ohne in triste Wiederholungsphasen zu gelangen. Wer das Wrack mit einem
Model besuchen möchte, sollte es aus gestalterischen Gründen 10
- 15 Minuten ohne den Tross der Mitfahrenden betauchen dürfen. Das
lässt sich bei gutem Willen arrangieren.
Die anderen kommen eben einfach etwas später nach. Wenn sich nämlich
10 oder 15 Taucher am Wrack die Hand geben, reicht die Sicht meistens nur
noch für Makroaufnahmen aus. Im Übrigen hält es den Barrakuda
nur an seinem Stammplatz, wenn er nicht alle 5 Minuten von einem hektischen
Urlauber aus nächster Nähe begafft wird. Nach Möglichkeit
sollten Sie einen sonnigen Tag wählen, dann benötigen Sie für
die Panorama - Aufnahmen keinen Blitz.
Der Sandgrund reflektiert das Licht, so dass man mit vernünftigen Zeiten
und akzeptabler Blende bei ISO 100/21° arbeiten kann. Versuchen Sie
es zur Abwechslung mal mit einem s/w-Diafilm (Agfa-Scala 200 X). Das Wrack
kommt dann mystischer und geheimnisvoller rüber als mit Farbfilm. Wenn
es am Wrack ob der vielen Besucher etwas eng wird, können sie die Flucht
nach vorne antreten und am nahe gelegenen Riff fotografieren. Das birgt
etliche Überraschungen. Eine davon sind die Röhrenaale am Grund.
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