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Unter Reisenden, auf der Suche nach der Vergangenheit, ist der Westen Honduras ein Geheimtipp. Der dreieckige Keil aus Bergen und Wäldern, der sich von Guatemala im Nordwesten bis nach El Salvador im Südwesten erstreckt, ist berühmt für die aussergewöhnlichen Ruinen der Maya, die sich um die Stadt Copán Ruinas befinden. Reisende - auf den Spuren dieser grossartigen Zivilisation - sind oft überrascht, dass sie den Nachkommen der Maya in der Region auch heute noch begegnen können.
Obwohl die Stadt Mayan von Copán um
900 nach Christi zerstört
wurde, überlebten Kultur und Traditionen, die sich insbesondere
durch die herausragende Bedeutung von Pflanzen und Tieren in religiösen
Zeremonien und Bräuchen auszeichnet.
Copán ist durchaus vergleichbar mit Athen in der westlichen
Welt der Antike. Copán wird aufgrund der einzigartigen detailreichen
Hochreliefs und der vielzählig vorhan-denen Steinskulpturen als
die Krönung der Maya Baukunst angesehen und ist ein Teil des Weltkulturerbes
der Vereinigten Nationen.
Honduras feierte 1980 die Geburt seines ersten Nationalparks La Tigra, ausserhalb von Tegucigalpa. Im selben Jahr wurde das Rio Plantano Biospährenreservat an der Mosquitia Küste ins Leben gerufen und kurz darauf durch die Vereinten Nationen zum Welterbe der Menschheit erklärt. Bisher hat der honduranische Kongress bereits 107 Schutzgebiete ausgewiesen. Obwohl Ausweisung und tatsächlicher Schutz zweierlei Dinge sind, hat die Regierung von Honduras das Fundament für das gelegt, was sich vielleicht als das innovativste und ambitionierteste Park-Managementprogramm auf dem gesamten amerikanischen Kontinent herausstellen wird.
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