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Geschichte
Entdeckt wurde Honduras von Christoph Kolumbus. Er landete bei seiner vierten Reise am 30. Juli 1502 auf der karibischen Bahia - Insel Guanaja. Das honduranische Festland betrat er am 14. August desselben Jahres in der Bucht der heutigen Stadt Trujillo im heutigen Puerto Castilla (damals Punto Caxinas). Als Kolumbus landete, war die Kultur der Maya (Copán) im Prinzip schon untergegangen. 1525 wurde Honduras spanische Provinz. Die Ausrottung der Urbevölkerung wurde mit klerikaler Unterstützung vorangetrieben.
In den Jahren 1537 bis 1538 stellte sich der Aufständische Lenca Lempira
mit 30’000 Indios den Spaniern entgegen, allerdings ohne grossen Erfolg. Nach unbestätigten Überlieferungen wurde er bei Friedensverhandlungen heimtückisch ermordet. Eine andere Version sagt, er sei im Kampf gefallen.
Noch heute hat Lempira für die meisten Honduraner eine magische, identitätsstiftende Bedeutung.
Der
20. Juli erinnert als nationaler Gedenktag (Dia de Lempira) an den Freiheitskämpfer. Die heimische Währung (1 Lempira = 100 Centavos) trägt seinen Namen und
auch die Provinz Lempira ist nach ihm benannt.
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