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Zu Spitzenzeiten lebten dort etwa 20.000 Menschen.
Auf der Zeitreise in das antike Copán eröffnen sich dem Besucher drei Plätze, umgrenzt von Tempelanlagen, die aus der bewaldeten Gebirgslandschaft herausragen. Die Erkundung beginnt am weitläufigen Hauptplatz, auf dem sehr gut erhaltene Stelen stehen. Die so genannten 18 Kaninchen erzählen mit Reliefs und Hieroglyphen die Geschichte des Mayavolkes. Im südlichen Teil des Hauptplatzes liegt ein eigentümlich anmutendes Ensemble aus zwei trapezförmigen Felsbrocken: der Ballspielplatz, der als zweitgrösster der gesamten Mayawelt gilt.
Wendet man den Blick in die andere Richtung, präsentiert sich Copáns berühmtestes Bauwerk: die Hieroglyphentreppe. Sie ist das grösste in Stein gehauene Schriftwerk der Maya. Ihre 63 Stufen erzählen mit mehr als 2’200 Zeichen die Herrscherabfolge von Copán innerhalb von 200 Jahren. Um zum Ost- und Westplatz zu gelangen, wird der Besucher über ein weiteres antikes Bauwerk geführt, von dessen höchstem Punkt aus sich ein herrlicher Rundblick über das gesamte Copán eröffnet. Alle drei Plätze sind von hier aus sichtbar.
Im neunten Jahrhundert nach Christus ging die Hochkultur der Maya unter. Damit verlor auch die Stadt Copán an Bedeutung. Rasch wurde sie von ihren Bewohnern verlassen. Warum, ist noch immer nicht endgültig geklärt. Forscher vermuten, dass die Bevölkerung zu stark wuchs, die einst fruchtbaren Böden übermässig ausgebeutet wurden und es schließlich nicht mehr genügend Nahrung gab. Auch Klimaänderungen und Naturkatastrophen könnten eine Rolle gespielt haben.
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